{"id":1110,"date":"2010-10-25T16:45:36","date_gmt":"2010-10-25T14:45:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bkits.at\/weblog\/?p=1110"},"modified":"2014-11-26T01:22:39","modified_gmt":"2014-11-25T23:22:39","slug":"pc-2010-kapitel-2-aufbau","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bkits.at\/weblog\/2010\/10\/25\/pc-2010-kapitel-2-aufbau\/","title":{"rendered":"PC 2010 Kapitel 2: Aufbau"},"content":{"rendered":"<p>Bevor ich in medias res gehe, das unbedingt Notwendige:<\/p>\n<blockquote><p>Es wird keinerlei Haftung &#252;bernommen f&#252;r irgendwelche direkte oder indirekte Sch&#228;den die im Zusammenhang mit der in dieser Beschreibung vorgestellten Aufbauanleitung zu bringen sind. Jeder Benutzer handelt eigenverantwortlich und sollte sich tunlichst an die den Produkten beiliegenden Handb&#252;cher halten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Nachdem das gekl&#228;rt w&#228;re &#8211; was ohnehin f&#252;r alle hier &#252;ber diese Webseite publizierten Inhalte gilt &#8211; sollte man sich mal folgende Dinge zurecht legen, bevor man mit den eigentlichen Auspack- und Aufbauarbeiten beginnt:<\/p>\n<ul>\n<li>Uhrmacherwerkzeug: Das sollte man trotz schraubenloser Geh&#228;use auf alle F&#228;lle bei der Hand haben. Dazu z&#228;hlen diverse Schraubendreher ebenso wie ein Set unterschiedlicher Zangen und ein Seitenschneider.<\/li>\n<li>Kabelbinder. Am besten in schwarzer Farbe, unterschiedlicher Gr&#246;&#223;e.<\/li>\n<li>Antistatik Vorrichtung. Praktisch alle Teile die man anfassen wird reagieren h&#246;chst allergisch auf elektrische Entladungen. Am einfachsten ist es auf irgendwas zu greifen, dass mit der Potentialausgleichsschiene des Hauses verbunden ist, z.B. Heizk&#246;rper<\/li>\n<li>Keine linken H&#228;nde. Wer es sich nicht zutraut, sollte lieber die Finger davon lassen und einen Fachmann engagieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alles klar? Dann kann&#8217;s ja losgehen&#8230;<\/p>\n<h3>\n<div id=\"attachment_1151\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bkits.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/opencase2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1151\" class=\"size-medium wp-image-1151\" title=\"Das Endergebnis\" src=\"http:\/\/www.bkits.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/opencase2-300x225.jpg\" alt=\"Das Endergebnis\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.bkits.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/opencase2-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.bkits.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/opencase2.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1151\" class=\"wp-caption-text\">Das Endergebnis<\/p><\/div>\n<p>Mainboard, CPU und RAM<\/h3>\n<p>Beginnen sollte man mit der CPU, die man vorsichtig in die LGA Fassung einsetzt. Man kann dabei eigentlich wenig falsch machen. Zuerst wird die Halterung ge&#246;ffnet, und die Plastikabdeckung entfernt. Danach die echte CPU vorsichtig einsetzen, nicht aufdr&#252;cken. Durch entsprechende Einkerbungen und Pfeilmarkierungen gibt es nur eine M&#246;glichkeit die CPU korrekt zu platzieren. Danach wird die Halterung verschlossen wodurch die CPU Pins in die daf&#252;r vorgesehenen Kontakte gepresst werden.<\/p>\n<p>Nun wird der CPU K&#252;hler mit dem Namen Alpenf&#246;hn montiert. Die beigelegte Anleitung ist eigentlich selbsterkl&#228;rend. Zuerst die Schrauben mit der Platte auf der Unterseite der Platine befestigen. Danach die CPU mit der mitgelieferten W&#228;rmepaste d&#252;nn bestreichen, am Rand noch ein paar Millimeter frei lassen, weil sich die Paste durch den Anpressdruck ohnehin auf der CPU verteilt. Obwohl W&#228;rmeleitpaste i.a. nicht leitf&#228;hig ist, sollte man doch vermeiden, dass diese &#252;berall von der CPU auf die Fassung quillt.<\/p>\n<p>Der L&#252;fter kann &#252;brigens beliebig ausgerichtet werden, wobei ich mich auf eine vertikale Ausrichtung mit L&#252;fter zur Seite der RAMs entschieden habe. Dies hat den Vorteil, dass diese durch den konstanten Luftstrom gleich mitgek&#252;hlt werden. Der K&#252;hler selbst wird mittels Gummiverbinder auf den K&#252;hler gesetzt und sogleich mit dem entsprechenden Mainboardanschluss verbunden.<\/p>\n<p>Schlie&#223;lich werden noch die beiden RAM Module eingesetzt. Darauf achten, dass gem&#228;&#223; Handbuch auch die richtigen Slots gew&#228;hlt werden, um das Dual Channel RAM voll auszunutzen (der erste und dritte Slot von der Systemvorderseite aus gesehen).<\/p>\n<h3>Geh&#228;use<\/h3>\n<p>Als n&#228;chsten Schritt sollte man das Geh&#228;use vorbereiten auf den Einsatz des Mainboards. Dazu ist erstmal die hintere Anschlussabdeckung einzusetzen. Diese versorgt einerseits die Anschl&#252;sse mit den entsprechenden Beschreibungen, andererseits wird der Geh&#228;useausschnitt auf der R&#252;ckseite damit verschlossen. Am einfachsten funktioniert dies, wenn man das Geh&#228;use flach vor sich niederlegt.<\/p>\n<p>Nun werden noch die fehlenden Distanzschrauben im Geh&#228;use f&#252;r die Mainboardaufnahme montiert (an Schrauben fehlt es &#252;brigens nicht; sowohl Geh&#228;use als Mainboard liefern reichlich Material). Im Bereich der PCI Slots verzichtet Asus dabei auf eine der Schrauben&#246;ffnungen &#8211; entsprechend sollte man auch keine Distanzschraube einsetzen, da diese sonst auf den Leiterbahnen aufsitzen w&#252;rde; ein Kurzschluss w&#228;re die fatale Folge.<\/p>\n<p>Auf der Unterseite des Geh&#228;uses kann man auch gleich die Montageschiene f&#252;r das Netzteil aufschrauben, der Einbau des selbigen erfolgt sp&#228;ter. Sp&#228;testens hier ben&#246;tigt man einen Kreuzschraubendreher &#8211; vorbei mit der schraubenlosen Montage.<\/p>\n<h3>Einsetzen und Anschluss des Mainboards<\/h3>\n<p>Nun kann man das vorbereitet Mainboard im Geh&#228;use einsetzen und anschrauben. Darauf achten, dass die Schrauben nicht zu fest gedreht werden, da sich auch das Mainboard ausdehnen muss.<\/p>\n<p>Als n&#228;chstes sollten die vom Geh&#228;use bereit gestellten Anschl&#252;sse mit dem Mainboard verbunden werden. Dazu eignen sich hervorragen zwei Kabelbinder die die Kabel entlang der vorgestanzten Schlaufen zur Unterseite des Mainboards f&#252;hren. Dort wird mittels Asus Q Connector der Anschluss selbst vorgenommen. Ein &#8222;G&#8220;, &#8222;-&#8220; oder &#8222;0&#8220; bezeichnet dabei immer den Minuspol.<\/p>\n<p>Der Front USB 3.0 Anschluss wird dabei mittels bereits vorinstalliertem Standard USB Kabel &#252;ber die oberen Wasserk&#252;hlungsausg&#228;nge nach hinten geleitet und mit einem der externen Mainboardanschl&#252;sse verbunden.<\/p>\n<p>Von den Geh&#228;usel&#252;ftern wird nur der schwarze, unbeleuchtet am Heck mit dem Mainboard direkt verbunden, sowohl der Front- als auch der Topl&#252;fter sind zwar beleuchtet aber mit konstanter, wenn auch niedriger Drehzahl fix eingestellt.<\/p>\n<p>Beim Front SATA Anschluss ist darauf zu achten, dass dieser am besten mit einem der blauen Stecker verbunden wird. Die wei&#223;en sind explizit f&#252;r SATA6 vorgesehen, der schwarze ist der JMicron Raid Stecker.<\/p>\n<p>Schlie&#223;lich kann man auch gleich noch die Backplane mit den zus&#228;tzlichen SATA\/USB Steckern mit dem Mainboard verbinden. Die Steckerleiste wird optimaler Weise dabei in den untersten Erweiterungsslot eingesetzt. Die Slotbleche kann man am besten mit einem Schraubendreher an der Lasche nach rechts zur Seite dr&#252;cken &#8211; ohne sich den Fingernagel zu brechen. Hier hat Thermaltake gespart, da gibt es weit komfortablere L&#246;sungen mittels Klemmen.<\/p>\n<h3>HDD &amp; SSD<\/h3>\n<p>Nun zur Montage der Festplattte und der SSD. Dazu bietet das Thermaltake recht praktische Rahmen, die sich einfach in die daf&#252;r vorgesehenen K&#228;fige stecken lassen. Damit wird die Montage zum Kinderspiel. Die Festplatte sollte mittels den SATA6 Kabeln an den wei&#223;en Steckern angebunden werden. Das gew&#228;hlte SSD Modell hat noch ein SATA3 Interface.<\/p>\n<p>Aus Gr&#252;nden der besseren W&#228;rmeableitung habe ich f&#252;r die Festplatte den untersten Slot gew&#228;hlt. Dort ist es am k&#252;hlsten (simple Physik: warme Luft steigt auf, kalte f&#228;llt zu Boden). Zudem wird sie direkt vom Frontl&#252;fter mit Frischluft versorgt. Im dritten Slot befindet sich das SSD. Dadurch bleibt gen&#252;gend Platz zwischen den beiden Laufwerken um die warme Abluft der Festplatte abzutransportieren. Andererseits wird so auch die SSD noch per Frontl&#252;fter gek&#252;hlt.<\/p>\n<blockquote><p>Noch ein Wort zur Konvektion: Das Thermaltake Konzept sieht vor, dass k&#252;hle Luft von vorne unten in das Geh&#228;use geblasen und &#252;ber die r&#252;ckw&#228;rtige Ecke (sowohl nach hinten, als auch nach oben) aus dem Geh&#228;use transportiert wird. Das Netzteil saugt seine Luft &#252;ber den Geh&#228;useboden an und bl&#228;st diese nach hinten aus dem Geh&#228;use. Die gew&#228;hlte Grafikkarte saugt Luft &#252;ber einen eigenen L&#252;fter an und leitet diese &#252;ber das Slotblech ebenfalls nach hinten aus dem Geh&#228;use. Alle verwendeten L&#252;fter drehen mit niedriger Drehzahl, weshalb die L&#228;rmbelastung sehr niedrig ausf&#228;llt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Plant man auch den Einbau eines optischen Laufwerks, w&#228;re jetzt der  richtige Zeitpunkt. Optimaler Weise sollte ebenfalls ein Laufwerk mit  SATA Anschluss gew&#228;hlt werden, aus Komfortgr&#252;nden in einer der oberen Bays. Dazu ist das Frontpanel abzunehmen, was sich durch Ziehen am unteren Bereich relativ einfach bewerkstelligen l&#228;sst. Gut gemacht: Thermaltake hat das gesamte Frontpanel mit Staubfiltern ausgesattet.<\/p>\n<h3>Grafikkarte<\/h3>\n<p>Als einer der letzten Schritte wird die Grafikkarte eingesetzt. Gem&#228;&#223; Handbuch wird empfohlen den PCIe x16 Slots nebst der CPU zu verwenden. Dadurch belegt die Grafikkarte von oben gesehen den zweiten und dritten Erweiterungsslot. Sie Sapphire wird &#252;brigens &#252;ber zwei 12V Stecker zus&#228;tzlich direkt mit dem Netzteil verbunden.<\/p>\n<h3>\n<div id=\"attachment_1150\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bkits.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/psu.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1150\" class=\"size-medium wp-image-1150\" title=\"Einbauplatz f&#252;r die PSU\" src=\"http:\/\/www.bkits.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/psu-300x225.jpg\" alt=\"Einbauplatz f&#252;r die PSU\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.bkits.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/psu-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.bkits.at\/weblog\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/psu.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1150\" class=\"wp-caption-text\">Einbauplatz f&#252;r die PSU<\/p><\/div>\n<p>Netzteil<\/h3>\n<p>Bevor man das System nun das erste Mal starten kann, bedarf es noch der Installation des schwersten Teils: der PSU, auf deutsch Netzteil. Das Enermax wird dabei so eingebaut, dass der L&#252;fter nach unten zeigt. Er soll vom Boden kalte Luft ansaugen und durch das Netzteil nach drau&#223;en blasen.<\/p>\n<p>Leider gab es dabei ein paar Probleme, da das L&#252;ftergitter mit der hinteren Geh&#228;useschiene kollidierte. Ein wenig Nachbessern mit einer Metallfeile verbunden mit etwas Nachdruck verhalfen dem Netzteil zu seiner endg&#252;ltigen Parkposition. Mittels der eingangs erw&#228;hnten Schiene im Geh&#228;useboden l&#228;sst sich das Netzteil zus&#228;tzlich sicher fixieren.<\/p>\n<p>Das Enermax der Pro Serie kommt entgegen des Typs Modu mit fix montierten Kabeln. Diese sind noch dazu relativ kurz, weshalb sich das Netzteil nicht f&#252;r einen Big Tower empfiehlt. Speziell beim separaten +12V Kabel f&#252;r das Mainboard wird es von der L&#228;nge her knapp, da sich dies oberhalb der CPU befindet. Ansonsten geht man bei der Verkablung &#228;hnlich vor wie zuvor bei den Datenschnittstellen. Mittels Kabelbinder werden diese an Geh&#228;useteilen fixiert.<\/p>\n<h3>Finale &#8211; Softwareinstallation<\/h3>\n<p>Nun beginnt der eigentlich schwierige Part, n&#228;mlich die harte Ware mit der notwendigen Software zu versorgen. Grunds&#228;tzlich ist auf alle F&#228;lle ein 64 Bit Betriebssystem zu empfehlen. Effektiv gibt es kaum einen Grund, noch auf veraltete 32 Bit Technik zu setzen, welche schon alleine die 4GB RAM nicht voll nutzen kann. Windows 7 x64 ist stabil genug und seit Vista x64 gibt es auch eine breite Treiberunterst&#252;tzung. F&#252;r jene Programme, die noch immer nicht auf x64 laufen, bietet sich eine Virtualisierungssoftware an.<\/p>\n<p>Probleme gab es bei Daemon Tools Lite, die sich leider nicht dazu bewegen lie&#223;en, unter x64 zu laufen. Daher bin ich gleich zu Slysofts Virtual CloneDrive gewechselt, welches keinerlei Probleme zeigte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor ich in medias res gehe, das unbedingt Notwendige: Es wird keinerlei Haftung &#252;bernommen f&#252;r irgendwelche direkte oder indirekte Sch&#228;den die im Zusammenhang mit der in dieser Beschreibung vorgestellten Aufbauanleitung zu bringen sind. 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