Österreich’s Bürgerkarte – die nächste Runde

Nachdem ich ja schon in einem früheren Blog Eintrag meine reizvollen Erfahrungen mit der österreichischen Bürgerkarte erläuterte, gibt’s anlässlich der Erneuerung meiner dafür verwendeten e-Card eine neue Posse. Seit Ende 2009 werden alle ausgegebenen e-Cards erneuert und auf die Generation 3 (G3) umgestellt. Diese G3 Karten besitzen ein neues SmartCard Betriebssystem (ACOS4) und sind recht einfach durch die Braille Beschriftung zu erkennen.

Soweit, so gut. Eine Übertragung der Bürgerkartenfunktion kann selbstständig über das a-Trust Portal erfolgen. Dafür ist natürlich eine funktionierende BKU erforderlich, alternativ kann auch MOCCA online verwendet werden. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass trustDesk basic die G3 KArten leider nicht mehr unterstützt. Dies ist umso schlimmer, da diese BKU eine ordentliche Unterstützung verschiedenster Kartenleser mit Pinpad bot – im Gegensatz zu anderen Alternativen.

Mittlerweile ist übrigens auch mittels Hack bewiesen worden, wie problematisch es sein kann die Eingabe der PIN Codes mittels Software durchzuführen.

Eine Anfrage im Forum um den, dank WKO Aktion geförderten, recht weiter verbreiteten Gemalto Kartenleser mit Pinpad blieb bis dato unbeantwortet. Entsprechend kann man diesen derzeit in Verbindung mit G3 Karten leider nicht empfehlen.

Update 15.11.12

Durch den Windows 8 Umstieg war ich gezwungen, die aktuellste Version der a.sign Software zu installieren, die problemlos mit G3 e-card Karte und Gemalto Pinpad Reader zurecht kommt.

Interessanter Weise behauptet die a.sign Software übrigens, dass keine sichere PIN Eingabe bei diesem Kartenleser möglich wäre, trotzdem funktioniert diese einwandfrei.

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